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Austauschen der kpl. Propellerwellenlagerung

Führen Sie die folgenden Arbeiten nur durch, wenn der Akkupack nicht an den "Scout" angeschlossen ist.
Aus Gründen der benutzerfreundlichen Instandhaltung wurde die Propellerwellenlagerung als leicht austauschbare Einheit ausgebildet.
Das Austauschen der Propellerwellenlagerung erfordert kaum Zeitaufwand.
 
Demontieren Sie den Propeller wie unter Kapitel 19e beschrieben.
 
Nach dem Abnehmen des Propellers ist der Aufnahmeflansch des Lagerkörpers sichtbar. Dieser ist mit sechs Zylinderschrauben an der Antriebsglocke befestigt. Entfernen Sie die sechs Zylinderschrauben mit einem 3mm Stiftschlüssel.
Jetzt kann die komplette Einheit aus der Antriebsglocke gezogen werden. Für den Fall, daß der Lagerkörper zu fest in der Aufnahmebohrung der Antriebsglocke sitzt, kann er mithilfe der im Aufnahmeflansch angebrachten Gewindebohrungen aus der Antriebsglocke herausgedrückt werden. Verwenden Sie dazu zwei der soeben entfernten Zylinderschrauben.
Drehen Sie die Zylinderschrauben in die Gewindebohrungen im Aufnahmeflansch des Lagerkörpers, bis die Schrauben an der Antriebsglocke anliegen. Drehen Sie die Zylinderschrauben jetzt gleichmäßig mit dem Stiftschlüssel an. Der Lagerkörper bewegt sich aus der Aufnahmebohrung. Drehen Sie die Schrauben unbedingt gleichmäßig ein, damit der Lagerkörper in der Aufnahmebohrung nicht verkantet.
Am antriebsseitigen Ende der Propellerwelle befinden sich die Sicherheitskupplung mit Einstellscheiben und der Kupplungsadapter, der mit einer Hälfte der elastischen Kupplung verstiftet ist, sowie das Dämpfungselement der elastischen Kupplung.
Betätigen Sie den Lösering der Sicherheitskupplung mit einem Schraubendreher und ziehen Sie die Sicherheitskupplung von der Propellerwelle ab.
Die Einzelteile von links nach rechts:
Kpl. Lagerung
Einstellscheiben
Sicherheitskupplung
Elastische Kupplung mit Kupplungsadapter
Dämpfungselement
Nehmen Sie auch die Einstellscheiben von der Propellerwelle ab.
Reinigen Sie jetzt die Aufnahmebohrung in der Antriebsglocke und fetten Sie die Bohrung leicht mit Silikonfett.
Fetten Sie auch die Gewindebohrungen in der Antriebsglocke.
Schmieren Sie das kupplungsseitige Ende der Propellerwelle. Stecken Sie die Einstellscheiben und die Sicherheitskupplung ganz auf die Propellerwelle auf. Schmieren Sie ebenfalls die Bohrung des Kupplungsadapters und schieben Sie diesen auf die Sicherheitskupplung. Setzen Sie das Dämpfungselement in die elastische Kupplung ein.
Achten Sie darauf, daß die beiden Dicht-O-Ringe am Lagerkörper sauber und mit einem leichten Fettfilm versehen sind.
Richten Sie die Propellerwelle so aus, daß die Aussparungen der elastischen Kupplung mit den Mitnehmern der in der Antriebsglocke befindlichen Hälfte der elastischen Kupplung fluchten und schieben Sie den Lagerkörper in die Aufnahmebohrung.
Sobald der erste O-Ring des Lagerkörpers an der Antriebsglocke ansteht, müssen Sie mehr Kraft aufwenden, um den Lagerkörper in die Aufnahmebohrung zu schieben.
Wenden Sie keine Gewalt an! Drehen Sie leicht an der Propellerwelle. Dabei sollten Sie, nachdem das Spiel der elastischen Kupplung ausgeglichen ist, leichten Widerstand spüren. Drehen Sie die Propellerwelle in beide Richtungen, um zu kontrollieren, daß die Klauen der elastischen Kupplung richtig ineinander sitzen. Das radiale Spiel der Propellerwelle darf nur wenige Grad betragen. Sollte das Spiel zu groß sein, sitzt das Dämpfungselement nicht korrekt zwischen den beiden Kupplungshälften und Sie müssen den Lagerkörper wieder aus der Antriebsglocke entfernen.
Befestigen Sie den Lagerflansch mit den sechs Zylinderschrauben wieder an der Antriebsglocke, indem Sie die Schrauben reihum immer weiter einschrauben und zuletzt festziehen.
Beim nächsten Einsatz des "Scout" beobachten Sie bitte den Spalt zwischen Antriebsglocke und Propeller auf Luftblasen, wenn der Antrieb nicht läuft.
Nachdem die Hohlräume des Propellers mit Wasser gefüllt sind, dürfen keine Luftblasen mehr aufsteigen. Andernfalls ist die Abdichtung zwischen Antriebsglocke und Lagerkörper nicht dicht. In diesem Fall muß der Lagerkörper erneut ausgebaut werden, und die Ursache der Undichtigkeit beseitigt werden.

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